Evergore

Dokumentation - Fähigkeiten

↑ nach obenBeherrschung der Schwerter

Das Schwert ist die Waffe der großen Völker, so sind unter den bekannten Schwertkämpfern fast ausschließlich Elfen, Halbelfen und Menschen zu finden. Weiterhin ist das Schwert eine heilige Waffe des Metarians, Gott des Krieges und der Ehre, weshalb sie oft von dessen Anhängern gewählt wird. Schwerter sind in allen Formen und Größen verbreitet; es gibt elegante Einhandvarianten, mit denen schnelle Folgen gezielter Schläge möglich sind. Ebenso gibt es schwerere Zweihandvarianten, mit denen sich auch zähe Gegner in mächtigen Rüstungen leicht bezwingen lassen. Anders als bei den meisten schweren Nahkampfwaffen benötigt ein Krieger vor allem Geschick, um ein Schwert effektiv führen zu können, was diese Waffe in Kombination mit leichten Rüstungen und Fernkampfwaffen besonders effektiv macht. Die elfischen Völker sind bekannt für solch einen Kampfstil, doch auch schwer gepanzerte menschliche Schwertkämpfer sind äußerst gefährliche Gegner.

↑ nach obenBeherrschung der Dolche

Um einen Dolch effektiv im Kampf zu führen, wird sowohl viel Geschick als auch Verschlagenheit benötigt. Daher sind es vor allem die Gnome und Elfen, die sich auf den Umgang mit dieser kleinen Waffe meisterlich verstehen. Menschen können ebenfalls sehr gut mit Dolchen umgehen, doch bevorzugen die meisten menschlichen Abenteurer andere Waffen. Dolche lassen sich gut auf engem Raum einsetzen und sind leicht in weiten Stoffgewändern zu verbergen, weshalb diese Waffe gern von Attentätern und Gaunern gewählt wird. Außerdem ist der Schlangendolch das Symbol der Enzociar, Göttin der Folter und Unterdrückung, weshalb er oft von deren Priesterinnen als Insignie mitgeführt wird. Viele Magier und Schützen verwenden Dolche darüber hinaus als Zweitwaffen. Gegen einen schwer gepanzerten Gegner kann man mit einem Dolch jedoch deutlich weniger ausrichten als mit anderen Waffen, weshalb man auf den Schlachtfeldern eher selten Krieger mit Dolchen kämpfen sieht.

↑ nach obenBeherrschung der Keulen

Die Keule ist die Waffe der kleinen Völker. Keulen und Hämmer sind in allen Belangen den Äxten sehr ähnlich, weshalb sie unter Zwergen fast genau so verbreitet sind wie diese. Genau wie Äxte sind Hämmer schwerfällige und brutale Waffen, die hervorragend schwere Rüstungen durchdringen und von starken Kriegern am effektivsten eingesetzt werden können. So haben auch Menschen gute körperliche Voraussetzungen für den Einsatz von Streithämmern, doch fast alle zeigen darin sehr wenig Talent und bevorzugen andere Waffenarten. Bei den Gnomen ist es umgekehrt: Ihre Körper sind eher schwach und klein, doch erlernen sie den Umgang mit Keulen beeindruckend leicht; gnomische Hammerträger sind ernst zu nehmende Gegner. Gnomische Magier oder Armbrustschützen entscheiden sich statt dem Dolch manchmal für eine Keule als Zweitwaffe, da diese eine deutlich höhere Durchschlagskraft aufweist.

↑ nach obenBeherrschung der Äxte

Die Axt ist die Waffe der starken Völker. Sie wird fast ausschließlich von zwergischen und menschlichen Kriegern genutzt, während kaum elfische oder gnomische Axtkämpfer bekannt sind. Äxte kommen in zahlreichen Varianten vor, doch die meisten sind groß und schwerfällig, weshalb man selbst mit Einhandäxten zu beachtlichen Schlägen ausholen kann, während eine Zweihandaxt eine gegnerische Metallrüstung wie Butter zerschneidet. Das Führen einer Axt erfordert vor allem Stärke, weshalb die meisten Axtkämpfer eine schwere Rüstung bevorzugen. Weiterhin ist der Kampf mit Axt und Schild deutlich effektiver als der Kampf mit Schwert und Schild, weshalb schwer gepanzerte Axtkämpfer oft als Verteidiger in Jagdgruppen und Kampfverbänden angeheuert werden. Der Kampf mit Axt, leichter Rüstung und möglicherweise einer Fernkampfwaffe ist nicht sonderlich verbreitet, zwergische Magier nutzen Äxte dennoch gern als Zweitwaffe.

↑ nach obenBeherrschung der Stangenwaffen

Langstielige Waffen sind vor allem unter den großen Völkern verbreitet. Wie bei den Schwertern sind es vor allem Elfen, Halbelfen und Menschen, die diese Waffe bevorzugt nutzen. Die Hellebarde, eine besondere Art von Stangenwaffe, ist als eine der heiligen Waffen Metarians bekannt, dem Gott des Krieges und der Ehre, weshalb manche seiner Anhänger Hellebarden tragen. Alle Stangenwaffen sind groß und schwer, so ist neben beiden Händen vor allem viel Stärke von Nöten, um sie im Kampf effektiv einsetzen zu können. Menschliche Pikeniere in schwerer Rüstung sind deshalb äußerst gefürchtete Gegner. Selbst Zwerge beweisen ein hohes Talent beim Einsatz von Stangenwaffen, doch ist unter ihnen der Kampf mit Axt oder Streithammer verbreiteter. Anders sieht es bei den elfischen Völkern aus, weshalb der Speer für Elfen und Halbelfen oft die beste Alternative im Kampf gegen schwer gepanzerte Gegner darstellt, auch wenn ihre körperlichen Voraussetzungen für den Einsatz von Stangenwaffen nicht die besten sind.

↑ nach obenBeherrschung der Bögen

Der Bogen ist die Waffe der elfischen Völker. So sind die Elfen und auch viele Halbelfen für ihre meisterlichen Fähigkeiten im Umgang mit dem Bogen bekannt. Aufgrund ihrer Körpergröße erlernen Menschen den Umgang mit Bögen ebenfalls verhältnismäßig leicht. Es erfordert viel Geschick, ein fähiger Bogenschütze zu sein, weshalb die meisten von ihnen auch gut mit Schwertern und Dolchen umgehen und Schlägen und Geschossen ausweichen können. Jedoch behindert eine zu schwere Rüstung den Einsatz eines Bogens, weshalb nur sehr starke Bogenschützen Rüstungsteile aus Metall tragen. Der Pfeilhagel eines geübten Schützen wirkt meist tödlich gegen leicht gepanzerte Gegner. Vor allem Magier fürchten einen Scharfschützen in den gegnerischen Reihen, eine schwere Panzerung vermag jedoch den meisten Pfeilen zu widerstehen. Es sind vor allem Jäger und Duellanten, die den Umgang mit dieser Waffe erlernen.

↑ nach obenBeherrschung der Armbrüste

Armbrüste sind recht fortschrittliche Fernkampfwaffen, die von den nicht-elfischen Völkern als Alternative zum Bogen genutzt werden. Menschliche, gnomische und zwergische Armbrustschützen sind gefürchtete Gegner auf dem Schlachtfeld oder dem Duellplatz. Wie ein Bogenschütze benötigt auch ein Armbrustschütze viel Geschick, um seine Waffe effektiv einsetzen zu können, weshalb unter ihnen Dolche oder Schwerter als Zweitwaffen ebenfalls verbreitet sind. Außerdem sind Armbrustschützen aufgrund ihrer Geschicklichkeit, genauso wie Bogenschützen, schwer zu treffen und bevorzugen leichte Rüstung, da sie im Kampf kaum die Bewegungsfreiheit einschränkt. Jedoch ist die Armbrust im Vergleich zum Bogen eine sehr langsame Waffe mit sehr hoher Durchschlagskraft. So lassen sich mit einer Armbrust selbst die dicksten Panzerungen mit Leichtigkeit durchdringen, während sie beim Beschuss von leicht gepanzerten Gegnern nicht mit der Geschwindigkeit des Bogens mithalten kann. Armbrustschützen geben genau wie Bogenschützen daher recht vielseitige Kämpfer ab, die schwerer zu verwunden sind als Magier und oft auch den Nahkampf nicht fürchten müssen.

↑ nach obenBeherrschung der leichten Rüstung

Leichte Rüstungen aus Stoff oder Leder sowie kleinere Schilde sind unter allen Völkern weit verbreitet. Vor allem Magier und Schützen, aber auch einige Nahkämpfer – vornehmlich Elfen und Halbelfen – greifen auf sie zurück. Leder- und Stoffrüstungsteile bieten dem Träger weniger Schutz als metallene, doch sie schränken seine Bewegungsfähigkeit auch weniger ein, was für den Einsatz von Fernkampfwaffen von entscheidender Bedeutung ist. Auch geschickte Duellanten tragen oft nur leichte Rüstung, um schneller laufen und schweren gegnerischen Attacken besser ausweichen zu können. In größeren Gruppen sind leicht gerüstete Nahkämpfer jedoch nicht gern gesehen, da es die vornehmliche Aufgabe von Nahkämpfern ist, die anderen Gruppenmitglieder vor Feinden zu schützen, was schwer gepanzerten Kriegern meist besser gelingt.

↑ nach obenBeherrschung der schweren Rüstung

Schwere Rüstungen in Form von Plattenrüstungen, Kettenpanzern und Schilden aus Metall werden fast ausschließlich von Zwergen und Menschen getragen. Diese Rüstungen bieten einen hervorragenden Schutz vor gegnerischen Attacken aller Art, vor allem vor Pfeilen und Dolchen, doch ist der Träger nicht ungewöhnlich stark, schränken sie seine Bewegungsfähigkeit in hohem Maße ein und machen ihn schwerfällig und nahezu unfähig, eine Fernkampfwaffe zu benutzen. Viele Nahkämpfer hüllen ihren Leib wegen der besseren Schutzwirkung und aufgrund ihrer hohen Stärke deshalb in Metallpanzer, und selbst Fernkämpfer schützen manchmal einen Teil ihres Körpers mit Metall oder tragen einen schweren Schild. In größeren Kampfverbänden übernehmen schwer gepanzerte Krieger oft die Rolle der Leibwächter für verbündete Fernkämpfer - meist Magier - und werfen sich anstürmenden Feinden entgegen.

↑ nach obenBeherrschung der Magie (allgemein)

Um ein guter Magier zu sein, erfordert es vor allem viel Intelligenz. Jede Art von Rüstung, die ein Magier direkt am Körper trägt, behindert den Einsatz von Magie. Die meisten Magier tragen deshalb lediglich Stoffkleidung und sind nicht sonderlich stark oder geschickt.

↑ nach obenBeherrschung der Feuermagie

Meistermagier des Feuers sind in der Regel halbelfischen Blutes. Außer einigen Zwergen gibt es kaum Angehörige anderer Völker, die diese Elementarmagie auch nur annähernd so gut beherrschen wie die Halbelfen. Weiterhin ist das Feuer das Element des Metarians, Gott der Ehre und der Gerechtigkeit als auch des Kordans, Gott des Wahnsinns, weshalb viele Anhänger dieser Götter Feuermagie nutzen. Die Feuermagie stellt neben dem Bogen und der Armbrust eine dritte Alternative dar, einzelne Gegner aus der Distanz zu attackieren. Ein Bogen kann schneller Pfeile verschießen als ein Feuermagier Zauber wirkt, doch ein Feuermagier ist schneller als ein Armbrustschütze und seine Zauber haben mehr Durchschlagskraft als Pfeile. Außerdem ermöglicht die Feuermagie das Wirken von Zaubern, die den Gegner für einige Zeit in Brand stecken, weshalb die meisten Leute Feuermagier mehr fürchten als normale Schützen.

↑ nach obenBeherrschung der Wassermagie

Die Wassermagie ist hauptsächlich unter den Gnomen und Elfen verbreitet, doch auch viele menschliche Wassermagier sind bekannt. Das Wasser ist das Element des Gavz Dorl, Gott der Händler und Diebe und des Xzarrus, Gott des Todes, weshalb deren Anhänger oft die Wassermagie beherrschen. So wie ihr Element ist auch die Wassermagie äußerst flexibel, ihre Zauber können die unterschiedlichsten Formen annehmen und dabei sowohl zu mächtigen Eisgeschossen werden, die selbst Metallrüstungen durchbohren, als auch zu Glatteis oder Regen und so viele Gegner gleichzeitig und über längere Zeit verlangsamen oder schwächen. Wassermagier sind daher auf die meisten Situationen vorbereitet und eignen sich auf der Jagd und dem Schlachtfeld hervorragend als Unterstützer, besonders in Kombination mit anderen Magiearten.

↑ nach obenBeherrschung der Erdmagie

Die begabtesten Erdmagier sind zumeist Zwerge oder Menschen, doch auch Angehörige anderer Völker erlernen diese Magie immer wieder, denn sie befähigt den Anwender nicht nur zum Werfen mächtiger Steingeschosse, sondern auch zum Wirken einer großen Anzahl von Heil- und Stärkungszaubern, mit welchen Erdmagier Verbündete und sich selbst für längere Zeit sowohl heilen als auch schützen können. Die Erde ist das Element der Levonar, Göttin des Erschaffens, und der Visqe, Göttin der Zerstörung, weshalb viele ihrer Anhänger auch fähige Heiler sind. Erdmagier sind auf dem Duellplatz im Fernkampf nur schwer zu bezwingen, die meisten Begegnungen mit ihnen sind sehr kräfteraubend oder enden unentschieden. Auf der Jagd und in größeren Auseinandersetzungen sind sie äußerst gefragt, da sie Verbündete während des Kampfes auf den Beinen halten können, wodurch sich längere Rastpausen vermeiden lassen.

↑ nach obenBeherrschung der Luftmagie

Die Magie des Windes wird hauptsächlich den Elfen und Gnomen genutzt, auch manche Halbelfen wenden sich der Luftmagie zu. Die Luft ist sowohl das Element von Neriel, Göttin der Weisheit und Vernunft, als auch von Enzociar, Göttin der Folter und Unterdrückung, weshalb viele der Anhänger dieser beiden Göttinen auch mächtige Luftmagier sind. Luftmagier sind vor allem in großen Schlachten und auf der Jagd nützlich, denn ihre Zauber beschwören Stürme, die für längere Zeit auf viele Gegner gleichzeitig wirken können. Darüber hinaus richten Angriffe mit Luftmagie bei schwer gepanzerten Gegnern mehr Schaden an als Pfeile. Doch so mächtig diese Magie im Kampf gegen mehrere Gegner ist, so schwach ist sie gegen einzelne Kontrahenten. Zwar sind Luftmagier auch im Duell nicht zu unterschätzen, doch sind andere Fernkampfarten meistens effektiver.

↑ nach obenSchattenkunde

Niemand vermag es besser, sich im Schatten von Bäumen und Unterholz zu verbergen als Gnome, obwohl auch der leichte Gang eines Angehörigen der elfischen Völker nur wenig Spuren hinterlässt. Erfahrene Schattenkundige werden weite Strecken zurücklegen können, ohne die Aufmerksamkeit der in der Wildnis lauernden Kreaturen auf sich zu ziehen, während unerfahrene Abenteurer oft noch auf dem Weg vom Jagdgebiet zur Stadt von ihnen angegriffen werden, weshalb sich ihre Heimreise verzögert. Darüber hinaus werden unerfahrene Schattenkundige oft von Räubergruppen überfallen, während erfahrene Schattenkundige selbst größeren Gruppen von Wegelagerern durch die Netze gehen. Abenteurer, die viel reisen, lernen schnell die Geheimnisse der Schattenkunde. Auch während der Jagd kann man sich in dieser Kunst verbessern.

↑ nach obenSpurenlesen

Niemand vermag es, Fährten so gut zu lesen wie die elfischen Völker. Elfen und Halbelfen gehören zu den erfolgreichsten Jägern und Räubern. Unerfahrene Spurenleser werden außerhalb der Städte und ihrer Schutzzonen nur eine handvoll Kreaturen pro Tag und höchstens unerfahrene andere Jagd- oder Räubergruppen aufspüren können, während eine Gruppe erfahrener Spurenleser selbst die vorsichtigsten und verborgensten Wanderer, Jäger und Räuber ausfindig machen und angreifen können wird und nur wenige Stunden jagen muss, um reiche Beute zu machen. Abenteurer, die viel reisen und jagen, werden schnell gute Spurenleser, vor allem wenn sie auf der Jagd eine große Menge an Kreaturen aufspüren und erlegen können.

↑ nach obenFeilschen

Die Kunst des Feilschens ist von allen Fertigkeiten wohl jene, die am schwersten zu erlernen ist. Man muss große Mengen an Waren am städtischen Marktplatz kaufen oder verkaufen und viel probieren um zu lernen, wie man die Händler weich kochen und einen Rabatt oder Preisaufschlag herauskitzeln kann. Die wenigen Meisterfeilscher, die es gibt, sind meistens Gnome oder Zwerge. Innerhalb einer Gildenstadt übernehmen Feilscher oft eine zentrale Position im Handwerks- und Lagersystem, da sie zusammengetragene Jagdbeute teurer verkaufen und Handwerksmaterialien billiger erstehen können als andere, womit die Gemeinschaft von ihren Fähigkeiten stark profitiert. Doch erschöpft das Feilschen auch und sorgt langfristig dafür, dass Feilscher etwas langsamer Fortschritte bei der Entwicklung ihrer Kampfkünste machen als ihre Kameraden.

↑ nach obenVerarbeitung von Holz

Die Holzgewinnung- und verarbeitung ist eines der wichtigsten und beliebtesten Handwerke, denn Hölzer und Bretter werden für den Bau sämtlicher Fernkampfwaffen und nahezu aller Gebäude benötigt. Daher sind hochwertige Hölzer ziemlich begehrt. Einige Magiestabschmiede, Bogner und Konstrukteure erlernen deswegen auch die Holzverarbeitung. Elfen, Halbelfen und Menschen verstehen sich am besten auf den Abbau von Hölzern und deren Verarbeitung im Sägewerk.

↑ nach obenVerarbeitung von Stein

Steinhauer und Steinmetze finden sich unter allen Völkern, doch den Zwergen liegt die Arbeit im Steinbruch und der Ziegelei sozusagen im Blut. Aber auch Gnome erweisen sich überraschend geschickt im Umgang mit Steinerzeugnissen. Da Ziegel ausschließlich für den Bau und die Instandhaltung von Gebäuden benötigt werden, ist dieses Handwerk nicht sonderlich verbreitet. Einige Konstrukteure sind auch Steinverarbeiter, um die für den Siedlungsbau nötigen Rohstoffe selbst beschaffen zu können.

↑ nach obenVerarbeitung von Erz

Die Erzförderung und -verarbeitung ist, ebenso wie die Holzverarbeitung, eines der wichtigsten und beliebtesten Handwerke, denn Metallbarren werden für die Herstellung schwerer Rüstungen und sämtlicher Nahkampfwaffen benötigt, weshalb besonders hochwertige Barren im Handel zwischen Spielern hohe Preise erzielen. Viele Schmiede gießen deshalb einen Teil ihrer Barren selbst oder pflegen gute Beziehungen zu Erzschürfern. Auf die Arbeit im Bergwerk und der Schmelze verstehen sich Zwerge und Gnome am besten.

↑ nach obenVerarbeitung von Stoff und Leder

Stoffe und Pelze, die meist von Jägern erbeutet wurden, müssen anschließend von Webern und Gerbern zu Tüchern und Leder verarbeitet werden, bevor daraus Kleidung, Rüstungen oder Schilde gefertigt werden können. Die besten Weber und Gerber sind Elfen, doch außer den Zwergen verstehen sich auch die anderen Völker recht gut auf die Stoff- und Lederverarbeitung. Einige Schneider und Lederrüstungsschmiede entscheiden sich daher dafür, Tücher und Leder gleich selbst herzustellen.

↑ nach obenAlchemie

Viele untote Kreaturen zerfallen zu Staub oder hinterlassen auf andere Weise ähnliche Rückstände, wenn sie vernichtet werden. Alchemisten sind dazu in der Lage, aus diesen Stoffen Essenzen herzustellen, welche Magier dazu befähigen, ihre Zauber zu wirken. So sind viele Magier auch Alchemisten. Gnome, Menschen und Elfen verstehen sich am besten auf die Arbeit im Laboratorium.

↑ nach obenSchmieden von Schwertern

Das Handwerk des Schwertschmieds ist vor allem unter den Menschen verbreitet, doch auch Halbelfen und sogar einige Elfen und Zwerge sind fähige Schwertschmiede. Wie bei allen Nahkampfwaffen werden für die Herstellung von Schwertern Metallbarren benötigt, weshalb einige Schwertschmiede sich auch auf die Arbeit in der Schmelze und im Bergwerk verstehen.

↑ nach obenSchmieden von Dolchen

Die Dolchschmiedekunst wird hauptsächlich von Elfen ausgeübt, doch gibt es auch zahlreiche menschliche und halbelfische Dolchschmiede. Für die Dolchproduktion werden Metallbarren benötigt. Das Waffenarsenal der Dolche ist recht überschaubar, da es keine Zweihanddolche gibt. Aus diesem Grund kann ein Dolchschmied meist mit geringem Zeit- und Geldaufwand alle bekannten Baupläne sammeln und erlernen.

↑ nach obenSchmieden von Äxten

Die begabtesten Axtschmiede finden sich unter den Zwergen, während die elfischen Völker selten solche Waffen produzieren oder einsetzen. Auch für die Produktion von Äxten werden Barren aus Metall benötigt. Viele Axtschmiede gießen ihre Barren daher selbst und arbeiten sogar im Bergwerk, um die nötigen Erze zutage zu fördern.

↑ nach obenSchmieden von Keulen

Lediglich Zwerge und Gnome verstehen sich auf das Schmieden und Tragen von Streitkeulen und Kriegshämmern, während diese Schmiedekunst unter den großen Völkern so gut wie nicht verbreitet ist. So kommt es auch, dass die meisten Hammerschmiede gute Erzschürfer und Barrengießer sind, da die Erzverarbeitung den kleinen Völkern ebenfalls im Blut liegt und für die Keulenherstellung Barren benötigt werden.

↑ nach obenSchmieden von Stangenwaffen

Die Tradition des Schmiedens von Stangenwaffen ist vornehmlich unter den elfischen Völkern verbreitet. Selbst Zwerge, die sich in der Regel auf das Schmieden jeglicher Waffen und Rüstungen meisterhaft verstehen, geben selten gute Speerschmiede ab. Auch für die Herstellung von Stangenwaffen werden Metallbarren benötigt. Das Erlernen sämtlicher Baupläne für Stangenwaffen ist aufgrund ihrer recht überschaubaren Anzahl meist günstig und weniger zeitaufwändig als bei anderen Handwerken.

↑ nach obenSchmieden von schweren Rüstungen

Die besten Schmiede für schwere Ketten- und Plattenpanzer sowie Schilde aus Metall finden sich unter den Zwergen und Menschen, welche auch im Umgang mit diesen Rüstungen geübt sind. Metallbarren werden für die Herstellung von Metallrüstungsteilen in großer Menge benötigt und die Anzahl herstellbarer Rüstungsteile und Schilde ist größer als bei fast jedem anderen Produktionshandwerk, weshalb die Ausbildung zum Metallrüstungsschmied auch eine der teuersten und mühseligsten ist. Dafür sind schwere Rüstungsteile auch sehr gefragt.

↑ nach obenSchmieden von leichten Rüstungen

Lederrüstungsmacher finden sich unter allen Völkern, doch die begabtesten sind meist Halbelfen und Gnome. Lederrüstungsteile und leichte Schilde werden meist von Bogen- und Armbrustschützen verwendet. Die Anzahl herstellbarer Lederrüstungsteile und -schilde ist genau so groß wie die jener aus Metall, doch zur Herstellung wird Leder benötigt, welches meist leichter zu beschaffen ist als Metallbarren. Einige Lederrüstungsschmiede jagen gern Tiere und Ungeheuer und verarbeiten die erbeuteten Pelze zu Leder für ihre Rüstungen.

↑ nach obenSchneidern von leichten Rüstungen

Die begabtesten Schneider für Kleidung aus besonderen Stoffen finden sich unter den Elfen und Gnomen, doch auch die Halbelfen sind darin ähnlich begabt wie ihre reinblütigen Verwandten. Da Stoffkleidungsstücke von Magiern aller Völker benötigt werden und die Grundausbildung etwas günstiger als bei Rüstungsschmieden ist, ist dieses Handwerk recht beliebt. Ein weiterer Grund dafür ist, dass Stoffe leicht auf der Jagd nach Humanoiden beschafft werden können und daher günstiger sind als Metallbarren. Viele Schneider sind auch begabte Weber und stellen die Tücher für ihre Kleidungsstücke selbst her.

↑ nach obenBognern von Bögen

Wie bei der Verwendung von Bögen sind es auch bei ihrer Herstellung die elfischen Völker, welche darin das größte Geschick beweisen. Für die Pfeil- und Bogenproduktion werden Hölzer und Bretter benötigt, weshalb viele Bogner sich auch für die Holzverarbeitung entscheiden. Die Anzahl erlernbarer Baupläne für verschiedene Bogen- und Pfeilarten ist im Vergleich zu anderen Produktionshandwerken recht gering, weshalb die Bognerausbildung zu den günstigeren zählt.

↑ nach obenBognern von Armbrüsten

Die Herstellung von Armbrüsten ist unter den elfischen Völkern verpöhnt, doch alle anderen Völker verstehen sich recht gut darauf. Auch für die Armbrust- und Bolzenproduktion werden Bretter und Hölzer benötigt, weshalb menschliche Armbrustmacher oft nebenbei im Sägewerk oder im Forsthaus arbeiten. Es sind nicht sonderlich viele Armbrustvarianten verbreitet. Daher ist die Anzahl erlernbarer Baupläne, ebenso wie bei Dolchen, Speeren und Bögen, recht gering für ein Produktionshandwerk und die Ausbildung entsprechend günstig.

↑ nach obenSchmieden von Magiestäben

Die mächtigsten Magiestabproduzenten sind meist halbelfischen oder gnomischen Blutes, doch auch Elfen sind nicht unbegabt im Schmieden von Magiestäben. Für die Herstellung eines Magiestabes werden, neben einigen alchemistischen Materialien, Bretter benötigt. Da sich die Magiestäbe für jede der vier Magiearten unterscheiden, muss ein Magiestabschmied deutlich mehr verschiedene Baupläne als in jedem anderen Waffenproduktionshandwerk erlernen, beinahe so viel wie ein Rüstungsmacher, was die Ausbildungskosten erhöht. Allerdings sind Magiestäbe auch sehr gefragt.

↑ nach obenKonstruktion

Konstrukteure können im Bauhof verschiedene Bauteile aus Brettern und Ziegeln herstellen, aus denen später Gebäude errichtet werden können. Sie sind daher oft auch geübte Steinmetze oder Holzverarbeiter. Außerdem verdienen sich Konstrukteure manchmal eine goldene Nase, da die Arbeit für die Errichtung von Gebäuden beim Bau von Gildenstädten oft sehr gut bezahlt wird. Die Entlohnung fällt für erfahrene Konstrukteure höher aus. Alle Völker bauen seit jeher Gebäude und so gibt es keine schlechten Konstrukteure, doch die begabtesten sind Gnome und Zwerge.

↑ nach obenWachdienst

Meist werden ungebildete Taugenichtse Wachen, die kein Interesse daran haben, einen richtigen Beruf zu erlernen, mit dem sie irgend etwas produzieren, verarbeiten oder fördern können. Da Überfälle fast ausschließlich im Verborgenen oder in der Wildnis stattfinden, haben Wachen innerhalb von Städten oft eine rein formale Funktion. Die meisten werden nur fürs Rumstehen bezahlt - und zwar schlecht. Eigentlich gibt es für einen Abenteurer keinen Grund, Wächter zu werden. Doch das könnte sich in Zukunft auch ändern. Wer sagt denn, dass sich Räuberbanden nur an die Wälder halten oder das die Stadtoberen keinen Grund haben, ihren Einflussbereich irgendwann ausdehnen zu wollen.