Evergore

Geländearten in Evergore

In Evergore gibt es verschiedene Geländearten. Jede Geländeart hat bestimmte Charakteristika. Entsprechend ist die Zeit, die benötigt wird um das Feld zu durchqueren länger oder kürzer.

↑ nach obenDie Ebene

Wiesen, soweit das Auge reicht. Doch halt! Eine Ebene ist mehr als nur eine große Wiese. Es gibt hier zwar keine nennenswerten Höhenunterschiede, abgesehen von einigen Dunghaufen oder Ameisenhügeln, jedoch ist Ebene nicht gleich Ebene. So kann es sich sowohl um reichhaltiges Weideland wie um eine karge Steppe oder Buschland handeln. Oftmals trifft man in fruchtbaren Ebenen auf Dörfer und kleine Weiler von denen aus der wackere Landmann die Scholle unter den Pflug nimmt. Ein Vorankommen in diesem Gelände ist einfach, da die größten Hindernisse nur kleine Bäche oder Flüsse sind. Das heißt jedoch nicht dass dieses Gelände von jedem problemlos durchquert werden kann; so wurden schon manche Abenteuer durch unbeholfenes Treten in übergroße Dunghaufen oder durch das Herunterfallen eines Bienenstocks beendet.
Die Natur lauert hier an jeder Ecke mit Überraschungen - hört man gerade noch Summen der Bienen, so ist es hinter der nächsten Weggabelung vielleicht schon das Fluchen des Bauern, der von einem wild gewordenen Büffel verfolgt wird. Trotzdem sollte man die Natur genießen solange man kann - denn weitaus größere Gefahren liegen in anderen Gebieten - sind wir doch ehrlich - ein Nickerchen auf einer saftigen grünen Wiese stärkt doch jeden noch so wagemutigen Charakter. Manch großes Abenteuer soll auf einer von ihnen begonnen haben als ein Knabe auf ihnen davon träumte ein Held zu sein.

Ebene

Daten
Reisezeit: 2 Minuten

↑ nach obenDas Hochland

Von saftigen Wiesen überzogene Hügel. Selbige erheben sich oftmals in der Nähe von Gebirgen und Hochgebirgen als vorgelagerte Landschaft. Doch auch an andere Stelle mag der eifrige Wanderer auf die zwar nicht allzu hohen aber teils recht steilen Erhebungen treffen. In den frühen Morgen- und Abendstunden ziehen dichte Nebelschwaden über die Landschaft und lassen einen kaum weiter als einige Meter blicken, doch gegen Mittag klart das Wetter auf und man kann die wunderschöne Szenerie bestaunen. Das oftmalige zusammentreffen von Hügeln und Wasservorkommen ermöglichen eine reichhaltige, wenn auch beschwerliche Bewirtschaftung. Oftmals bieten die Täler zwischen den Hügeln ein einzigartiges Mikroklima das dem Weinanbau zugute kommt. Ferner zeichnet sich das Hochland durch eine oftmals reichhaltige Fauna an jagdbarem Wild aus. Das Vorankommen ist kaum beschwerlicher als in den Ebenen, wenngleich es auch hier Gerüchte über wilde Barbarenstämme gibt.

Hochland

Daten
Reisezeit: 3 Minuten

↑ nach obenDer Wald

Die Reise durch die angenehm kühlen Schatten der Wälder wird begleitet vom Gesang der Vögel und dem Rauschen der Blätter im Wind. Auch wenn die meisten Wälder licht und mit Leben gefüllt sind, so gibt es vor Allem in den von der Zivilisation unberührten Waldgebieten noch echte Urwälder. Den Wanderer beschleicht hier schnell das Gefühl nicht willkommen zu sein, wenn die moosbewachsenen Bäume, die den Eindruck erwecken, seit Anbeginn der Zeit hier zu weilen ihn auf eine unerklärliche Weise zu beobachten scheinen. Wehe dem Zwergen, der hier leichtfertig zur Axt greift. Am Rand von Sümpfen lassen sich oftmals jene Bäume finden, deren verdrehter Wuchs auf einen unnatürlichen Einfluss schließen lässt. Diese oft von unguten Dunstschwaden durchzogenen Gehölze laden nicht zum verweilen ein. Und wer es trotzdem tat blieb oft für immer.
Den größten Gegensatz zeigen die vorsichtig gehegten Elfenwälder. Sie zeugen sowohl von der urwüchsigen Kraft der Natur, wie von der pflegenden Hand der Elfen. Hier wachsen Baumarten, die es in der Welt schon längst nicht mehr zu geben scheint in einer Symbiose mit ihren elfischen Wächtern, die ihresgleichen sucht.
Eins ist an allen Wäldern gleich: Hindernisse wie Unterholz oder umgestürzte Bäume erschweren hin und wieder das Vorankommen.

Wald

Daten
Reisezeit: 5 Minuten

↑ nach obenDas Seenland

Hier und da sitzt ein einsamer Angler an einem der Seeufer und wirft seine Angel aus, seid still und vielleicht könnt ihr beobachten wie er einen der größten Fänge des Landes macht. Die großen Ansammlungen von Wasservögeln machen diese Landschaft zu einem beliebten Revier für Jäger. Die Jagd auf Stock und Tafelente hat schon so manches Gelage zu einem Festschmaus werden lassen. Die Jagd auf Schwäne bleibt jedoch meist den Herrschenden vorbehalten. Ist doch ein gebratener Schwan ein Festmal das eines Königs würdig ist. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Während hier einige Seen auf weiten Grasflächen liegen, sind anderen Ortes vielleicht dichte Wälder um sie herum. Im Allgemeinen kommen Wanderer durch die sicheren Trampelpfade jedoch gut voran. Doch sollte sich der Wanderer in feuchten und kalten Jahreszeiten vorsehen. Nach ergiebigen Regenschauern und steigenden Wasserständen wird so mancher Knüppeldamm zu einem trügerischen Reiseweg. Im Winter laden die zugefrorenen Wasserflächen im spiegelndem Sonnenlicht gern zu einer Abkürzung über das Eis ein. So manch eiliger Wandersmann wurde erst nach dem einsetzen des Tauwetters wiedergefunden. Wenn überhaupt.

Seenland

Daten
Reisezeit: 4 Minuten

↑ nach obenDas Gebirge

Wer ein Gebirge überqueren will sollte mit einigen Komplikationen rechnen. Oft muss man kilometerlange Aufstiege in Kauf nehmen. Steinschläge und plötzliche Wetteränderungen machen dem Körper zusätzlich zu schaffen. Auch ist der Wassermangel ein steter Feind, den der wackere Bezwinger der schroffen Schönheit in Rechnung stellen sollte. Schon manch Reisender saß dem Trugschluss auf, dass hinter jeder Erhebung munter ein Bächlein sprudelt und sah sich, mit heraushängender Zunge, bitter enttäuscht. Eine solche Reise ist sehr lang und beschwerlich für jeden, der daran teilnimmt.
Ferner bringt die Bergwelt wenig hilfsbereite Bewohner hervor. Das beste worauf der Reisende hoffen kann, ist die Kate eines eigenbrötlerischen Almbauern. Ein Trupp Zwerge ist in ihrer ureigenen Domäne mit Vorsicht zu genießen. Mag der arglose Reisende doch unwissend, vom Standpunkt der Zwerge her aber nicht unschuldig, in eines ihrer Bergkönigreiche gestolpert sein. Die bärtigen Herrschaften sind in der Nähe ihrer Heimstätten nur zu gern bereit einen neugierigen Abenteurer Bekanntschaft mit Axt, Hammer und Armbrust schließen zu lassen. Auch sei vor den Orkstämmen gewarnt, die dort ebenso ihr Unwesen treiben. Fällt der Wanderer diesen in die Hände, darf er nur auf einen schnellen Tod hoffen. In den höheren Gebieten mag Schnee oder gar Eis liegen, welche zusätzliche Gefahren bieten. Hier ist auch das Reich der Greifen die eifersüchtig über Ihre Brut wachen. Wem sein Leben lieb ist, umgeht ihre Horste weiträumig. Dem Unverzagten mag an einsamen Orten jedoch so manche Gemme funkelnd das Risiko aufwiegen.

Gebirge

Daten
Reisezeit: 7 Minuten

↑ nach obenDas Hochgebirge

Hoffentlich habt ihr an eure Steigbügel und Seile gedacht, denn hier kommt ihr an vielen Stellen nur weiter, wenn ihr des Kletterns mächtig seid. Schneestürme und Steinschläge sind in diesen Gebieten keine Seltenheit und haben schon vielen mutigen Wanderern das Leben gekostet. Klippen, Kluften und unpassierbare Abhänge zeichnen das Landschaftsbild. Ob nun aus Stein oder Eis hängt stets von der Lage des Gebirges ab. Hier beginnt das Reich von Drachen, Felsriesen und Trollen. Wesen, die schon seit Äonen das Weltenrund mit Ihrer Anwesenheit in Furcht und Schrecken versetzen. In ihrer Kraft mögen die ältesten von ihnen niederen Göttern oder Titanen gleichen. Von Begegnungen mit solchen Kreaturen wird nur selten berichtet, denn fast niemand war lebendig genug um davon zu berichten. Doch immer wieder treibt es unverzagte Forscher in diese lebensfeindlichen Zonen. Denn hier, an diesen entlegenen Orten, wachsen die heilkräftigsten Kräuter, wie die Götterträne. Ein Extrakt aus ihrer Wurzel soll alle bekannten Krankheiten heilen und das Altern hinauszögern können.

Hochgebirge

Daten
Reisezeit: 8 Minuten

↑ nach obenDer Sumpf

Wollt ihr euch wirklich länger in dieser Trostlosen Gegend aufhalten? Man munkelt von alten Hexen, welche in mitten dieser morastigen und finsteren Landschaft auf unerfahrene Abenteurer warten. Überall sind verdorrte Bäume an deren Ästen ab und an auch der Schädel eines Toten hängt. In den Tavernen hört man oft Schauergeschichten über das Treiben im Sumpf bei Nacht. So mancher Wanderer stolperte als Zeichen sinisteren Treibens über eine in den Weg gepflanzte Totenhand, die eine Kerze aus dem Körperwachs eines unglücklichen Wesens hielt. Die letzte Warnung auf dem Weg voranzuschreiten. Ein Tor wer solch einen mächtigen Zauber der Nekromantie ignoriert. Der Sumpf ist die Domäne von vielen untoten Wesenheiten. So mancher Vampir begann hier seine Laufbahn als gefürchteter Blutsäufer und Geißel ganzer Landstriche. Ein zügiges Vorankommen wird durch den Untergrund und die nur selten vorhandenen Wege massiv beeinträchtigt. Doch trotz aller Schrecknisse finden sich hier auch einige Einsiedler. Oftmals zwielichtige Gestalten, die auf der Jagd nach seltenen Pflanzen und Kräutern sind. Denn an solch ungesunden Orten lassen sich einige der stärksten Pflanzengifte finden, welche die Flora zu bieten hat.

Sümpfe

Daten
Reisezeit: 7 Minuten