Evergore

Erste Schritte in Evergore (Tutorial)

In diesem Tutorial erhalten neue Spieler einen Einstieg und einen groben Überblick über die Grundfunktionen des Spiels.

Das Spiel Evergore basiert auf einer Engine, innerhalb der Rollenspiel betrieben werden kann. An dieser Stelle werden einzelne Bereiche der Engine erklärt: Kämpfe, Handwerk, Handel sowie Gilden, Siedlungen und Städte. Alle diese Bereiche haben miteinander zu tun und können, wenn gewünscht, mit Hilfe von Rollenspiel ausgelebt werden: Ein Krieger benötigt Ausrüstung, die er vom Handwerker erhandelt, welcher in einer Stadt lebt und arbeitet, die von verschiedensten Spielern durch Handwerk, Handel, Kampf und Interakton erhalten wird. Nähere Informationen zum Rollenspiel allgemein und zu Rollenspiel bezogenen Themen gibt es im RP-Guide.
Sollten nach diesem Tutorial und der FAQ noch weitere Fragen bestehen, wende dich an die Community im Forum oder im IRC (Anleitung).

↑ nach obenAllgemeines

Die Oberfläche innerhalb des Spiels ist in mehrere Zonen aufgeteilt: links das Stadt-, Geländefeld- oder Gruppenmenü, dass sich je nach Umgebung ändert; rechts das Charaktermenü, in dem jegliche Menüpunkte untergebracht sind, die deinen Charakter selbst betreffen sowie das Gildenmenü; oben das Evergore-Menü mit den Links zum Forum, zum Support und zum Chat und ganz unten die Schriftrolle mit weiterführenden Links wie etwa zu den Nutzungsbedingungen, den Tutorials/dem Tutorial und dem Wiki.

An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass es verboten ist, zur gleichen Zeit auf einer Welt mehrere Charaktere selbst zu spielen (Multiaccounting). Mehrere Spieler dürfen sich natürlich einen Anschluss teilen, jedoch werden auch hier Kontrollen durchgeführt und auffällige Charaktere gesperrt.

Die Darstellung kann jederzeit geändert werden; das heißt, dem Charakter kann eine Hintergrundgeschichte und ein anderes Bild gegeben werden. Die Größe des Bildes wird automatisch durch Evergore auf die richtige Größe angepasst.

↑ nach obenHandwerk

Beginnen wir mit einer der friedlichen Aktivitäten innerhalb der schützenden Stadtmauern: dem Handwerk. Wenn du dich in den Straßen der Stadt (im Stadtmenü) links hältst, gelangst du über den Punkt „Handwerk“ zu den Gebäuden, in denen du zur Tat schreiten kannst. Wie du siehst, sind die Gebäude in verschiedene Kategorien unterteilt: „Förderung“, „Verarbeitung“, „Produktion“ und „Dienstleistung“. Prinzipiell funktioniert die Herstellung aller Produkte nach einem einfachen Schema:
  • Beschaffen der Rohstoffe durch Abbau in Fördergebäuden oder Auffinden auf der Jagd - Fäden und Häute von Monstern
  • Verarbeitung/Veredlung der Rohstoffe in den Verarbeitungsgebäuden - z.B. Einschmelzen von Erzen zu Barren in der Schmelze
  • Produktion der endgültigen Waren in den Produktionsgebäuden - z.B. Schmieden von Schwertern aus Barren in der Schmiede
Möchtest du lediglich einen der Schritte ausführen, so bist du dazu gezwungen, dich entweder mit anderen zusammenzutun und so eine "Produktionskette" zu bilden oder die Waren direkt einzukaufen. Allerdings sind nur die Rohstoffe der ersten Stufe auf dem Marktplatz erhältlich, für alles andere musst du mit anderen Spielern interagieren und handeln. Ein guter Ort, um Handelspartner zu finden, ist das Sammelbrett im Handelsforum.

Um einfache Rohstoffe zu fördern, bedarf es keiner weiteren Qualifikation. Verarbeitung und Produktion hingegen benötigen einen Abschluss aus der „Handwerkskammer“. Dabei handelt es sich um einem Bereich der „Akademie“ auf der linken Seite. Dort kannst du gegen einen kleinen Obolus Rezepturen und Anleitungen erlernen. Schau dich einfach einmal um. Um ein Rezept zu erlernen, musst du allerdings das nötige Fertigkeitslevel erreicht haben, genauso, wie du ein solches für den Abbau höherwertiger Rohstoffe benötigst.

Solltest du dich für eine Tätigkeit im Dienstleistungssektor entscheiden, wirst du zwar für deine geleistete Arbeit entlohnt und musst nicht, wie in den anderen drei Bereichen, Miete für den Arbeitsplatz zahlen, jedoch erhältst du keine Produkte, die du nach der geleisteten Arbeit verkaufen kannst. Du kannst dich beim Wachdienst melden, um die Mauern der Stadt zu bemannen oder den Konstrukteuren beim Errichten neuer Gebäude helfen.

Egal welcher Tätigkeit du auch nachgehst: Du kannst maximal vier Schichten zu je drei Stunden pro Tag arbeiten.

Bevor du nun aber den Pickel in die Hand nimmst und ins Bergwerk stürmst, schau dir doch einmal an, welche Lernfaktoren du für die unterschiedlichen Handwerksfertigkeiten hast. Jedes Volk ist in den verschiedenen Bereichen unterschiedlich begabt. Je höher der Lernfaktor ist, desto schneller kannst du auf die nächste Stufe aufsteigen und so höherwertige Rohstoffe fördern oder verarbeiten, beziehungsweise Ausrüstung höherer Level herstellen. Deine Lernfaktoren findest du unter „Fähigkeiten“ auf der rechten Seite des Bildschirmes wenn du auf "alle anzeigen" klickst. Alternativ existiert eine Gesamtliste für alle Völker. Hast du bei einer Fähigkeit nur einen sehr niedrigen Lernfaktor von beispielsweise 0,5, bedeutet das nicht, dass du diese Arbeit nicht ausüben kannst. Du wirst nur deutlich geringer Fortschritte machen. Trotzdem wirst du letztendlich ans Ziel kommen.

↑ nach obenDuelle

Da sich das Leben in der Stadt zwar ganz angenehm und friedlich aushalten lässt, aber der Drang, die Welt zu erkunden von Tag zu Tag zunimmt, wagt es jeder junge Abenteurer, früher oder später einen Fuß vor die sicheren Stadttore zu setzen. Doch keine Angst, direkt vor der Stadt lauern noch keine bösen Monster und auch die fiesen Räuber müssen hier jeden in Frieden ziehen lassen. Sobald jedoch einige Distanz zwischen den Stadttoren und einem selbst liegt, ist es aber besonders für einen jungen Novizen oder eine junge Novizin, wie du es bist, sehr gefährlich.

Daher solltest du dich zunächst in den Kampffähigkeiten üben. Dies geht am einfachsten auf dem Duellplatz (linke Seite), wo sich rauffreudige Mitspieler und Mitspielerinnen des ganzen Landes treffen. Außerdem stehen für junge Abenteurer unter der 10. Stufe Strohpuppen und andere nicht menschliche Gegner zur Verfügung, die immer anzutreffen sind. Da der Kampf gegen Spielercharaktere aber herausfordernder ist, wirst du dabei auch mehr lernen.

Bevor du dich aber im Kampf messen kannst, solltest du dringend das Wachhaus (auf der linken Seite) aufsuchen und dir Trainingsausrüstung ausleihen. Dort musst du dich entscheiden, welche Waffen du tragen möchtest und ob du als Nahkämpfer oder als Fernkämpfer trainieren möchtest. Diese Entscheidung ist zwar nicht in Stein gemeißelt, doch ist es sinnvoller, sich anfangs nur auf eine Waffengattung zu spezialisieren.

Nahkampf

Bei den Nahkampfwaffen wird zwischen Ein- und Zweihandwaffen entschieden. Die einzige Zweihandwaffe, die jedoch im Wachhaus ausgeliehen werden kann, ist der Speer. Bei allen anderen Waffen steht die Option, eine Zweihandwaffe zu nutzen, erst ab Stufe 7 zur Verfügung (außer bei den Dolchen - es gibt nämlich keine Zweihanddolche). Für den reinen Stufenfortschritt ist es egal ob du eine Zwei- oder Einhandwaffe trägst, jedoch sind Zweihandwaffen effektiver gegen schwere und Einhandwaffen effektiver gegen leichte Rüstungen.

Neben der Wahl der Waffenart kannst du entscheiden, ob du eine Waffe und ein Schild trägst um die Angriffe deiner Gegner besser zu blocken, oder ob du zwei Einhandwaffen bevorzugst. Aber Achtung; da du dich dann auf zwei Waffen konzentrieren musst, verringert sich der maximale Schaden, die Treffsicherheit und die Geschwindigkeit der Angriffe!

Um nicht ungeschützt auf dem Duellplatz zu stehen, solltest du dir außerdem im Wachhaus eine Rüstung ausleihen. Hier kannst du zwischen schweren und leichten Rüstungen auswählen. Als Daumenregel lässt sich hier sagen: Schwere Rüstungen schützen dich besser als leichte, aber behindern dich auch deutlich mehr. Diese Behinderung kann jedoch aufgehoben werden. Je stärker dein Charakter ist, desto weniger wird er durch eine schwere Rüstung behindert. Generell sollte ein Magier Stoffrüstungen, ein Projektilschütze Lederrüstungen und ein Nahkämpfer Schwere- oder Lederrüstungen tragen, jedoch muss auch dies jeder für sich selbst ausmachen. Die Behinderung von schweren Rüstungen ist durch Stärke verringerbar, die Behinderung von Lederrüstungen durch Stärke und auch durch Geschick.

Deine „Eigenschaften“ kannst du auf der rechten Seite einsehen. Hier kannst du auch weitere Eigenschaftspunkte verteilen. Für jeden Levelaufstieg erhältst du 5 weitere.

Wie beim Handwerk solltest du bei der Wahl deiner Waffen und Rüstung einen Blick auf deine Lernfaktoren werfen. Und ebenfalls wie beim Handwerk kannst du natürlich jede Waffe und jede Rüstung wählen, es dauert unter Umständen nur länger, sie zu meistern.

Fernkampf

Solltest du dich für eine Laufbahn als Fernkämpfer oder Fernkämpferin entschieden haben, solltest du dir zusätzlich zur Nahkampfwaffe (ohne Nahkampfwaffe ist es nicht möglich, den Duellplatz zu betreten und auch für die Jagd ist eine Nahkampfwaffe empfehlenswert) auch eine Fernkampfwaffe sowie einen kleinen Stapel Trainingsmunition (wird dir automatisch mit der Waffe mitgegeben) ausleihen.

Fernkampf wird generell in zwei Klassen unterteilt: Projektilschützen (Bogen mit Pfeilen oder Armbrust mit Bolzen) und Magier (Luft/Feuer/Wasser/Erde-Magiestab mit verschiedenen Essenzen). Beim Gebrauch von Projektilwaffen musst du nicht viel beachten; das schadensteigernde Attribut ist die Geschicklichkeit, die zusätzlich auch die Behinderung von Lederrüstungen senkt. Somit legt man nur ausreichend Munition an und fordert einen Gegner heraus.

Sofern du eine Magieart benutzen willst, musst du zuerst einen Zauberspruch lernen. Begib dich dazu, geanu wie beim Erlernen von Rezepten und Anleitungen, in die Akademie (auf der linken Seite) und suche den Bereich „Magieschule“ auf (rechter Reiter in der Akademie). Wähle die Magieart, für die du dich entschieden hast, setze ein Häkchen bei dem entsprechenden Zauberspruch und zahle die Studiengebühren. Danach musst du nur noch beim „Kampfverhalten“ (auf der rechten Seite) auswählen, welche Zaubersprüche du im Kampf sprechen willst (Achtung: Das geht nur, wenn du den entsprechenden Magiestab angelegt hast). Zu beachten ist hier auch die Reihenfolge von Zaubern - die korrekte Reihenfolge ist Rundenzauber - Direktzauber, bei Erdmagiern Regeneration - Direktheilung - Schaden.

Duelle

Betrittst du mit deinem Charakter nun den Duellplatz, kannst du verschiedene potentielle Gegner sehen. Der Duellmodus wird über einen Klick am oberen rechten Rand auf „an“ aktiviert. Ab sofort steht der Charakter mitten in der Arena und kann jeden anderen auf dem Duellplatz herausfordern und selbst herausgefordert werden. Es ist jedoch empfehlenswert, gegen Gegner im eigenen Levelbereich mit einer ähnlichen Bewaffnung (Nah- oder Fernkampf) zu kämpfen, da so die längsten Kämpfe (maximal 360 Sekunden = 15 Runden) absolviert werden können.

Ein Sieg bedeutet außerdem eine kleine Erfahrungsprämie. Sieh dir dafür die Level der Gegner an und klicke auf ihre Namen, um die Ausrüstung zu sehen. Hast du einen geeigneten Gegner gefunden, musst du ihn herausfordern (in der rechten Spalte der Tabelle). Das Duell beginnt, sobald der Gegner die Herausforderung angenommen hat. Da es natürlich auch passieren kann, dass du selbst herausgefordert wirst, oder der Gegner die Herausforderung ablehnt, solltest du hin und wieder durch einen erneuten Klick auf den Duellplatz den eigenen Status überprüfen.

In jungen Jahren (Level 1-10) kannst du es, neben den anderen Spielern, auch mit Strohpuppen, aggressiven Kindern und anderen Stadtbewohnern (Duellbots) aufnehmen. Hier kannst du allerdings vor dem Kampf nicht herausfinden, welche Kampfart die Bots verwenden.

Pro gekämpfter Runde verbraucht der Charakter auf dem Duellplatz 4 Aktionspunkte (AP; der blaue Balken unter dem Profilbild). Nach einem Duell hat der Charakter sicherlich Lebenspunkte (LP; roter Balken unter dem Profilbild) verloren. Ein Besuch beim Heiler (linke Seite) stellt diese für 25 Goldstücke vollkommen wieder her.

↑ nach obenJagd

Zwar kannst du dich sofort auf die Jagd nach wildem Getier, Untoten oder sonstigen Räubern machen, doch kann ein bisschen Training auf dem Duellplatz sicher nicht schaden, bevor du dich durchs Stadttor in die Wildnis begibst. Direkt vor den Städten bist du zwar noch vor Angriffen gefreit, doch je weiter du dich von den Städten entfernst (die Sicherheitszone um die Hauptstadt ist größer als um Gildenstädte), desto gefährlicher wird das Terrain.

Besonders am Anfang solltest du dich einer Jagdgruppe anschließen. Der Menüpunkt „Sammelpunkt“ findet sich auf der linken Seite, wenn du die Stadt verlassen hast. Wenn du ihn ausgewählt hast, werden die auf dem Feld anwesenden und sichtbaren Jagdgruppen angezeigt. Achte hierbei am besten auf die Level und die Ausrüstung der Mitjäger, um ihnen nicht zur Last zu fallen, oder andauernd von Drachen bewusstlos geschlagen zu werden.

Solltest du als Fernkämpfer auf die Jagd gehen, achte darauf, dass du genügend Munition mitnimmst. Gegebenenfalls solltest du dich hierbei nicht auf die ausgeliehene Trainingsmunition verlassen, sondern am Marktplatz oder im Auktionshaus (in der Stadt links) Munition kaufen. Die Trainingsmunition könnte für eine ausgedehnte Jagd nicht reichen; außerdem ist sie sehr viel schwächer als normale Munition.

Solltest du lieber allein dein Glück versuchen wollen, so kannst du eine eigene Jagdgruppe eröffnen. Dies geschieht ebenfalls auf der linken Seite. Klicke dort auf "Jagdgruppe erstellen". Auf der folgenden Einstellungsseite kannst du den Levelbereich der potentiellen Mitjäger (wer außerhalb des Bereichs liegt, kann der Gruppe nicht beitreten) und die Dauer der Wartezeit einstellen. Aber keine Angst - der Warteauftrag kann auch später gelöscht oder geändert werden. Bei der Gruppenerstellung kannst du den Modus der Jagdgruppe bestimmen. Allerdings lässt er sich dann nicht mehr ändern.

Friedliche Gruppen sind in den meisten großen Jagdgebieten deutlich lieber gesehen, können aber keine anderen Gruppen angreifen und sich dementsprechend nur verteidigen, sollten sie attackiert werden. Ihrerseits die Angreifer zu jagen, bleibt ihnen verwehrt. Als Jäger kann man nur Gruppen überfallen, in welchen sich keine Freunde, Verbündete und Gildenmitglieder von Gruppenmitgliedern befinden. Raubzugsgruppen hingegen können beinahe alles und jeden angreifen, sofern sie etwas erspähen. Einzige Ausnahme sind eigene Gildenmitglieder der Gruppenangehörigen. Im Turniermodus kann die Gruppe immer von allen gesehen und angegriffen werden und kann selbst immer andere Gruppen im Turniermodus sehen und angreifen – der Einsatzzweck für diesen Gruppenmodus sollte selbsterklärend sein.

Der letzte Punkt zur Auswahl auf dem Gruppe-Erstellen Bildschirm ist die Möglichkeit, ein Passwort für die Gruppe festzulegen. Nur Spieler, die das Passwort kennen, können anschließend der Gruppe beitreten. Möchtest du dir fremden Charakteren die Möglichkeit geben, sich dir anzuschließen solltest du dieses Feld einfach leer lassen.

Nachdem du die Gruppe eröffnet und die benötigten Einstellungen vorgenommen hast, solltest du dich den Aufträgen (linke Seite „Aufträge") widmen. Der erste Auftrag, der automatisch mit der Gruppe erstellt wird, ist der Warteauftrag von 20 Minuten. Dieser wird direkt nach der Erstellung der Gruppe abgearbeiten. Du kannst ihn aber immer, beispielsweise wenn deine Gruppe komplett ist, abbrechen. Du kannst aber auch weitere Warteaufträge einstellen. Die weiteren Aufträge solltest du, direkt nachdem die Gruppe eröffnet wurde, einstellen. Als erstes solltest du die Gruppe aus der Sicherheitszone der Stadt reisen lassen.

Der Schutz, den Euch die Sicherheitszone vor Angriffen von fiesen Kreaturen bietet rührt daher, dass sich in den Bereichen weniger, beziehungsweise keine Gegner aufhalten, da sie die Nähe der Städte meiden. Um sie aufzuspüren und zu bekämpfen müsst ihr Euch also von der Stadt entfernen. Als Hilfestellung kannst du dir beim Erstellen eines neuen Reiseauftrages die Sicherheitszonen anzeigen lassen, indem du bei „Sicherheitszonen einblenden“ ein Häkchen setzt und auf [i]„Vorschau“[/i] klickst. So wird die eingegebene Koordinate auf der Karte zentriert und die nahegelegenen Sicherheitszonen werden angezeigt.

Sobald der Reiseauftrag beendet ist, weil ihr das entsprechende Gebiet erreicht habt, wird der nächste Auftrag automatisch begonnen. Dies könnte beispielsweise ein weiterer Warteauftrag sein (eure Gruppe greift keine Monster an, kann aber von Monstern und auch anderen Spielern angegriffen werden), weil ihr auf weitere Jäger wartet, oder ein Jagdauftrag. Ein Jagdauftrag hat immer eine vorgeschriebene Dauer von ein, zwei oder drei Stunden, wobei bis zu maximal zehn Aufträge möglich sind. Die Auswahl der Gegner hängt von der Art der Beute ab, die deine Gruppe erbeuten möchte. Von Humanoiden könnt ihr im Falle eines Sieges verschiedene Fäden (Leinen, Wolle, Äther) bekommen, von Tieren bekommt ihr Felle. Ein besiegter Untoter lässt meist Stäube zurück. Ab und zu lassen die Gegner auch Ausrüstungsgegenstände, magische Baupläne oder Edelsteine zurück.

Pro Jagdrunde werden (anders als auf dem Duellplatz) 2 AP verbraucht. Außerdem hast du die Chance, neben Erfahrungspunkten und Gold auch Jagdbeute (Stoffe, Stäube und Häute) zu erbeuten, die von Handwerkern weiterverarbeitet werden können.

In der Gruppenübersicht, beziehungsweise auf der linken Seite bei „SK&SL“, kannst du die Werte der Gruppenmitglieder bezüglich ihrer Fähigkeiten im Bereich Schattenkunde (SK) und Spurenlesen (SL) einsehen (bzw. in der Übersicht den prozentualen Anteil, mit dem dieser Wert in die Gesamtsumme der Gruppe eingerechnet wird). Je höher der Wert der Schattenkunde ist, desto schwieriger wirst du, bzw. die Gruppe in der du unterwegs bist, von anderen gesehen (dies können andere Gruppen sein, die man auf der linken Seite über den Punkt „Begegnungen“ sehen kann oder Monstergruppen). Je höher der Wert des Spurenlesens ist, desto leichter fällt es Euch, Monstergruppen oder Gruppen anderer Spieler aufzustöbern bzw. zu sehen. Bei Kämpfen zwischen zwei Gruppen gilt: Ist Euer SL-Wert höher als deren SK-Wert könnt ihr sie sehen und,sofern ihr den entsprechenden Gruppenmodus eingestellt habt, angreifen. Im Gegenzug bedeutet dies: Sollte der SK-Wert der anderen Gruppe Euren SL-Wert überbieten, stehen sie zwar im selben Jagdgebiet, ihr könnt sie allerdings nicht sehen und folglich nicht angreifen.

Tipp: Verwendet den Gruppenchat, um Euch mit Euren Mitjägern auszutauschen und/oder Taktiken abzusprechen. Beispielsweise könnt ihr unter „Kampfverhalten“ auf der rechten Seite Eure Position in der Kampfaufstellung bestimmen oder Eure bevorzugte Gegnerwahl einstellen. Probiert es einfach aus...
Achtung: Solltet ihr einen Kampf verlieren (egal ob gegen Monster oder andere Spieler) kann es durchaus sein, dass sich die Gegner an Eurem Gepäck zu schaffen machen und Euch ein paar Gegenstände oder Gold klauen. Bringt Euer Hab und Gut daher in der Bank (in der Stadt links) in Sicherheit, bevor ihr die Stadt verlasst.

↑ nach obenGilden

Wie wird eine Gilde gegründet?

Eine Gilde kann ausschließlich in der Gildenhalle der Hauptstadt gegründet werden. Die Gebühr dafür beträgt 150.000 Goldstücke. Ein passendes Gildenkürzel und ein Name sollten bereits vorher feststehen, jedoch kann beides jederzeit in den Einstellungen der Gilde geändert werden. Bedenke jedoch, dass der Name auch in diese Welt passen sollte. Wenn Attribute wie "böse", "dunkel" oder "dämonisch" verwendet werden, wäre es passend, wenn sich die Gildenmitglieder entsprechend verhalten.

Wie leite ich eine Gilde?

Nach der erfolgten Gildengründung empfiehlt es sich, eine ansprechende und passende Darstellung zu verfassen. Darin sollte klar werden, welche Ziele die Gilde verfolgt und wie ihre Einstellung/Gesinnung ist. Ebenso sollte ein passendes Bild eingestellt werden. Doch Achtung - bitte verstoße gegen kein Copyright und frage den Schöpfer, ob du das Bild verwenden darfst.

In einer Gilde gibt es verschiedene Bereiche, die zunächst der Gildenleiter, später dann ausgewählte Stellvertreter organisieren müssen. Dazu gehören die Betreuung der Mitglieder sowie das Anwerben von neuen Mitgliedern, der Handel, Diplomatie und Jagden. Da diese Bereiche zusammen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen können, bietet es sich an, Mitglieder zu stellvertretenden Gildenleitern zu machen. Diese können dann einen oder mehrere Bereiche übernehmen, um den Gildenleiter zu entlasten. Die Wahl sollte jedoch nicht voreilig getroffen werden, da man in eine solche Person ein hohes Vertrauen haben muss. Sie ist nämlich auch befugt, die Bewerbungen von Mitgliedern an-/abzulehnen und Mitglieder aus der Gilde zu werfen und deren Transaktionslimit und Titel zu ändern (dieses Limit ist nur von Bedeutung, wenn man auf ein Stadtlager Zugriff hat).

Für die Besprechung von Gildenbelangen kann das interne Gildenforum benutzt werden, für Änderungen, die schnell an die Mitglieder gelangen sollen, bieten sich die "Neuigkeiten" an, da diese jedem Mitglied angezeigt werden, wenn es online kommt. Zur Organisation empfiehlt sich auch das kostenlose Verwaltungs-Tool von Egrem.

Man sollte sich bewusst sein, dass man, sobald man eine Person in seine Gilde aufnimmt, für seine Handlungen gerade stehen muss, da er auch die Gilde nach außen repräsentiert. Deshalb sollte man sich immer überlegen, wen man aufnimmt und wen nicht.

Wie gründe ich eine Siedlung

Eine Siedlung kann nur im Rathaus der Hauptstadt gegründet werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Gilde mindestens 15 Mitglieder haben muss. 200.000 Goldstücke müssen in der Gildenkasse liegen. Zudem sollte man bedenken, wo man die Siedlung errichtet, da sonst Jagdgebiete von anderen Städten zugebaut werden könnten. Nicht selten ist dies ein Grund für einen Krieg oder eine Feinschaft. Zum Schluss kann für die Siedlung noch eine Darstellung erstellt werden.

Chancen und Risiken beim Siedlungsbau (Kostenfalle, Mitgliederbegrenzungen, Verfall, allgemeine Kosten)

Sollte man sich nun entschlossen haben, eine Siedlung zu bauen, muss man sich zuerst über die Kosten im Klaren sein, die auf einen zukommen werden. Neben den Grundkosten von 2.000 Gold pro Tag für Siedlungen und 5.000 GS für Städte fallen noch Erhaltungskosten für die Gebäude an, die für höhere Gebäudestufen entsprechend stärker ins Gewicht fallen. So können sich die Gesamtkosten pro Tag anfangs schnell bei 10.000 Gold befinden. Diese Summe muss erst einmal erbracht werden. Schließlich will man nicht sein ganzes Vermögen in die Stadt investieren und das Leben noch genießen können.

Da die Zeit nicht stehen bleibt, werden auch die Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Die Gebäude verfallen im Schnitt um 0,5-1% pro Tag. Reparieren kann man sie auf zweierlei Art:
  1. Das "Gebäude" Baumeister repariert die Gebäude täglich um eine bestimmte, maximale Anzahl von Strukturpunkten. Diese nimmt mit höherer Ausbaustufe des Baumeisters zu. Um die Gebäude wieder herzustellen, entnimmt er Bretter und Ziegel den Gebäudestufen entsprechend aus dem Stadtlager. Sollten dort benötigte Rohstoffe fehlen, werden sie aus dem Gildenlager der Gründergilde entnommen. In den Stadteinstellungen findet sich unter Verwaltung eine Option, die festlegt bis zu welchem Prozentwert die Gebäude der Stadt durch den Baumeister repariert werden sollen.
  2. Durch das Konstruieren unter "Handwerk", dann "Dienstleistungen" können Strukturpunkte ebenfalls wieder hergestellt werden. Sollten Charaktere Konstruieren helfen, die weder der Stadtbesitzer- noch einer Stadtratsgilde angehören, so werden sie dafür gemäß ihrer Konstruktionsstufe entlohnt.
Neben den Kosten gibt es natürlich auch Einnahmen. Sobald etwas auf dem Marktplatz der Stadt gekauft wird oder Gold oder Gegenstände im Tempel geopfert werden, fließen 1% des Goldwertes in die Stadtkasse. Gebühren, die für die Handwerksgebäude bezahlt werden, fließen komplett in die Stadtkasse. Die Einnahmen durch die Taverne und Handwerkskammer kann man selbst durch eine Gebühr festlegen (von 80% = keine Einnahmen bis zu 100% = 20 % Einnahmen) Je höher also der gewählte Prozentsatz ist, desto höher fallen auch die Einnahmen für die Stadt aus.

Mitglieder der Stadtbesitzergilde zahlen für Taverne und die Leistungen der Akademie lediglich 80 % der Gebühren, die in der Hauptstadt fällig werden. Gebühren für die Nutzung der Handwerksgebäude werden nicht erhoben.

Wie erhält meine Siedlung das Stadtrecht

Um das Stadtrecht in der Hauptstadt erwerben zu können, werden 40 Stadtbewohner benötigt (Mitglieder der eigenen Gilde + Mitglieder aller Stadtratsgilden + registrierte Bewohner). Außerdem muss die Siedlung 15 Gebäude besitzen und in der Gildenkasse müssen 400.000 Goldstücke liegen.

Kostenteilung über Stadträte (Vertrauen vorhanden?, Lagerplünderungen)

Da eine Stadt, sollte man sie weiter ausbauen und vergrößern wollen, sehr viele Ausgaben mit sich bringt, gibt es die Möglichkeit, Stadträte zu ernennen (bis zu 15 Stadträte möglich). Ein Stadtrat muss, keine Gebühren für die Handwerksgebäude zahlen und auch nicht die Erhöhungen bei der Taverne und der Akademie. Zudem kann die Gründergilde festlegen, ob der Stadtrat ein eigenes Gildenlager besitzt, inklusive dessen Größe, und ob der Gilde der Zugriff auf das Stadtlager gewährt wird. Als Gegenleistung für diese Möglichkeiten kann sich die Gilde an den Ausgaben der Stadt beteiligen. Der täglich überwiesene Goldbetrag von der Gildenkasse des Stadtrates in die Stadtkasse kann mit einer Zahl oder einem Prozentsatz der täglichen Kosten festgelegt werden. Dieser Goldbetrag wird erst abgebucht, sobald er vom Gildenleiter des Stadtrates einmalig bestätigt wurde.

Der Zugriff, den ein Stadtrat auf das Stadtlager hat, kann eingestellt werden. Er kann komplett verweigert oder über einzelne Zugriffsbeschränkungen geregelt werden. Dennoch sollte man sich genau überlegen, ob man einer Gilde einen solchen Posten gibt. Schnell ist das Lager geplündert und die Gilde macht sich aus dem Staub. Deshalb sollte man sicher gehen, dass der Gildenleiter der anderen Gilde vertrauenswürdig ist und auch seine Mitglieder im Auge behält. Im Lagerprotokoll werden lediglich die Entnahmen und Einlagerungen des Stadtlagers und des eigenen Gildenlagers aufgeführt. So wird eine gewisse Privatsphäre für jede Gilde sichergestellt.

Wie zerstöre ich eine Stadt?

Als Gildenleiter der Stadt kann man in der selbigen unter "Verwaltung"  "Einstellungen" die Stadt zerstören. Sie bleibt danach eine Woche eine Geisterstadt und verschwindet dann komplett von der Karte. Kosten entstehen während dieser Zeit keine.

↑ nach obenHandel

Auktionshaus

Sollte man keine Vorstellung von den Preisen der Waren in Evergore haben oder sich einfach die Verhandlungen ersparen wollen, ist das Auktionshaus die beste Lösung. Dort können alle Waren eingestellt werden, die es in der Welt gibt. Um nicht das ganze Warenangebot durchsuchen zu müssen, kann die Suchfunktion genutzt werden. Sollte man Interesse an einer Ware gefunden haben, kann man auf das Fragezeichen bei der entsprechenden Ware klicken und es beobachten lassen.

Selbstverständlich ist es auch möglich, eigene Waren zu versteigern. Zuerst legt man die Laufzeit der Auktion fest. Diese kann unterschiedlich lang sein. Je länger die Laufzeit einer Auktion ist, desto höher sind die Gebühren, um sie zu erstellen. Als nächstes wird ein Mindestgebot festgelegt. Hierbei kann man sich anfangs an den anderen Mindestgeboten gleichwertiger Waren orientieren. Optional ist der Sofortkauf der Ware zu einem selbst festgelegten Preis. Alle Waren, die man reingestellt hat, kann man unter dem Reiter "Eigene Auktionen" zusammengefasst beobachten und gegebenenfalls auch wieder löschen, sofern noch kein Gebot abgegeben wurde.

Handelsposten

Der Handelsposten befindet sich im Forum und ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, alle Leute der entsprechenden Welt wegen eines Handels zu erreichen. Zum einen gibt es das Sammelbrett, bei dem man seine Waren anbieten oder auch sein Gesuch äußern kann. Ein Beitrag in diesem Bereich unterliegt bestimmten Regeln, welche man sich vorher durchlesen sollte.

Am Handelsbrett jeder Welt befindet sich ein Verzeichnis, in dem aufgeführt wird, welche Personen dieser Welt magische Rüstung oder Waffen herstellen können. Damit jemand aufgeführt wird, muss er den Verwalter dieser Liste über seine Fähigkeiten informieren.

In einem separaten Thread können Auktionen durchgeführt oder auf besondere Angebote im Auktionshaus hingewiesen werden. Wer Auktionen selbst durchführt, kann natürlich ihre Bedingungen festlegen.

Zuletzt gibt es noch die Möglichkeit, selbst einen Thread zu eröffnen, sei es, um seinen eigenen Marktstand besser darzustellen oder weil das Warenangebot die maximale Anzahl am Sammelbrett übersteigt. Eigene Handelsthreads müssen verschiedene Mindestanforderungen, etwa im Bereich des RPs, erfüllen.

Charakter zu Charakter Handel

Solche Warenhandel werden durch Tauschhandel abgewickelt. Ein solcher kann immer nur zwischen zwei Personen stattfinden. Eröffnet ein Spieler einen neuen Tauschhandel, gibt er zunächst den Handelspartner ein. Als nächstes formuliert er eine Gegenforderung für die zu handelnden Waren. Sollte der Spieler die Waren ohne Gegenleistung verschicken wollen, kann er sie auch als Geschenk verschicken. Dazu muss nur unter dem Text das Häkchen gesetzt werden. Zuletzt werden die zu handelnden Waren ausgewählt, welche sich im Inventar befinden müssen. Sollte eine Gegenforderung angegeben sein, muss der Tauschhandel erst von der Person, die den Tauschhandel erstellt hat, angenommen werden. Wurde er dann erfolgreich abgewickelt, werden die Waren beider Teilnehmer auf ihre Bank überwiesen.