Evergore

Vereinssatzung

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Evergore".
    Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz "e.V.".
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Braunschweig.
  3. Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kreativität und des menschlichen Miteinander in einer sich ständig ändernden virtuellen Umgebung, durch die Fortführung des Projekts "Evergore". Der Verein verfolgt vornehmlich selbstlose und nicht eigenwirtschaftliche Ziele. Der Verein ist nicht gemeinnützig im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Sicherstellung des laufenden Betriebs des Projekts "Evergore", sowie der Weiterentwicklung desselben Projekts.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat folgende Mitglieder:
    • Vollmitglieder
    • Förderne Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
  2. Vollmitglieder sind natürliche und juristische Personen, die die Zwecke des Vereins unterstützen. Vollmitglieder besitzen ein Stimmrecht.
  3. Fördernde Mitglieder sind berechtigt an den Mitgliedsversammlungen teilzunehmen. Sie besitzen kein Stimmrecht.
  4. Ehrenmitglieder sind Vereinsmitglieder, die sich durch ihren Einsatz für den Verein oder dem Projekt "Evergore" besondere Verdienste erworben haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung gewählt. Ehrenmitglieder besitzen ein Stimmrecht.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
  2. Minderjährige können die Mitgliedschaft im Verein nur erwerben, wenn ihr gesetzlicher Vertreter in den Mitgliedschaftsantrag schriftlich eingewilligt hat.
  3. Anträge zur Aufnahme als Mitglied sind in schriftlicher oder fernmündlicher Form an den Vorstand zu stellen.
  4. Für die Aufnahme zum Vollmitglied ist eine qualifizierte Mehrheit von drei Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder bei der Mitgliederversammlung erforderlich.
  5. Für die Aufnahme als förderndes Mitglied ist eine einfache Mehrheit durch die Beschlussfassung des Vorstands ausreichend.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet:
    • mit dem Tod des Mitglieds
    • durch freiwilligen Austritt
    • durch Ausschluss aus dem Verein
  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche oder fernmündliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Es ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
  3. Ein Mitglied kann, wenn es den Vereinsinteressen zuwider gehandelt hat, durch den Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Vollmitglieder haben die Pflicht sich für das Wohl des Vereins einzusetzen.
  2. Alle Voll- sowie Ehrenmitglieder haben Zugriff auf den Server und dessen Inhalt, dieser darf ausschließlich zum Nutzen des Vereins bearbeitet werden.

§7 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung, unter Berücksichtigung der laufenden Kosten zur Sicherstellung des Betriebs des Projekts "Evergore" bestimmt.
  2. Für Ehrenmitglieder besteht keine Beitragspflicht.

§8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  • Mitgliederversammlung
  • Vorstand

§9 Vorstand

  1. Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus:
    • dem 1. Vorsitzenden
    • dem 2. Vorsitzenden
  2. Der Verein kann gerichtlich und außergerichtlich durch ein Mitglied des Vorstandes vertreten werden.
  3. Der Vorstand bestimmt einen Kassenwart aus den Vollmitgliedern oder dem Vorstand.

§10 Amtsdauer des Vorstands

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so beschließt die Mitgliederversammlung aus den Reihen der Vereinsmitglieder ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer der Ausgeschiedenen.

§11 Beschlussfassung des Vorstands

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich oder fernmündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen zu wahren. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig.
  2. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
  3. Ein Vorstandsbeschluss kann, unter Zustimmung aller Vorstandsmitglieder zu der zu beschließenden Regelung, schriftlich oder fernmündlich gefasst werden.

§12 Die Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung haben alle Vollmitglieder und Ehrenmitglieder eine Stimme.
  2. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
    • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes
    • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
    • Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
    • Ernennung von Ehrenmitgliedern

§13 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr soll eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird von einem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen durch schriftliche oder fernmündliche Form unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktage. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Vorstand bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

§14 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.
  2. Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
  3. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Die Mitgliederversammlung findet entweder real oder virtuell, in einem nur für Mitglieder mit ihren Legitimationsdaten und einem gesonderten Zugangswort zugänglichen Chat-Raum statt.
  4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienen beschlussfähig.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse im Allgemeinen mit einer qualifizierten Mehrheit von drei Viertel.
  6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellung enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderung ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

§15 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

  1. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich oder fernmündlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
  2. Anträge zur Änderung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die qualifizierte Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten in der Mitgliederversammlung. Auflösung sowie Satzungsänderung können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§16 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die § 12, 13 und 14 entsprechend.
Die Einberufungsfrist beträgt im Gegensatz zu §13 nur 5 Werktage. Für eine Beschlussfähigkeit bedarf es im Gegensatz zu §14.4 eine Anwesenheit von 50% aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins.

§17 Satzungsänderungen

Über Änderungen der Vereinssatzung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer qualifizierten Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins.

§18 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer besonderen, zu diesen Zwecke mit einer Frist von einem Monat einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder.
  3. Die Mitglieder haben bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins kein Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  4. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Charité Campus VirchowKlinikum Neurologische Klinik (Postadresse: Prof. Dr. Thomas Meyer, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin)

§19 Gerichtsstand

Gerichtsstand für Streitigkeiten ist das für den Sitz des Vereins zuständige Gericht.